Ziele und Ergebnisse

Kontext
Der Kunde ist ein bekanntes holzverarbeitendes Unternehmen, das für seine tadellose Handwerkskunst und sein Engagement für Qualität bekannt ist. Dabei handelte es sich nicht um irgendein Unternehmen, sondern um einen weit verzweigten Betrieb mit über das ganze Land verstreuten Niederlassungen, die alle zur Produktion, Verarbeitung und zum Verkauf von Edelholz und Holzprodukten beitragen. Im Laufe der Jahre hatte sich das Unternehmen einen guten Ruf erarbeitet und war zu einem vertrauenswürdigen Namen in der Branche geworden, der einer Vielzahl von Kunden außergewöhnliche Produkte und Dienstleistungen lieferte.
Unter der Oberfläche des Erfolgs sah sich das Unternehmen jedoch einer drohenden Herausforderung gegenüber. Die zentrale Anlage, einst ein Leuchtturm der Effizienz, war durch eine veraltete IT-Infrastruktur gefesselt. Die Server, die einst auf dem neuesten Stand der Technik waren, waren nun Relikte aus einer vergangenen Ära. Sie hatten Mühe, mit den Anforderungen einer modernen Unternehmenslandschaft Schritt zu halten. Als die Arbeitsbelastung zunahm und die Kunden schnellere Antworten erwarteten, geriet der Betrieb des Werks ins Stocken. Die alten Server gaben unter dem Druck nach, was zu frustrierenden Ausfallzeiten, schleppender Produktivität und einem Kundenerlebnis führte, das nicht mehr den hohen Standards des Unternehmens entsprach.
Die Führung des Unternehmens wusste, dass sich etwas ändern musste. Sie konnten die Anzeichen nicht länger ignorieren; es war an der Zeit, sich auf eine mutige Reise zur Modernisierung ihrer IT-Infrastruktur zu begeben. Sie erkannten, dass der Schlüssel zu nachhaltigem Wachstum und zur Aufrechterhaltung des guten Rufs in der Einführung eines Systems lag, das den Anforderungen der Zukunft gewachsen war.
Nach reiflicher Überlegung entschied sich das Unternehmen für die Einführung des SAP-ERP-Systems, einer hochmodernen Lösung zur Integration und Rationalisierung von Unternehmensaktivitäten in großem Maßstab. Ursprünglich für die Bedürfnisse von Großunternehmen entwickelt, wurde SAP ERP inzwischen für große und mittelständische Unternehmen in verschiedenen Branchen in Ungarn angepasst, darunter auch für den medizinischen Bereich. Bei der Konzeption des Systems wurde nicht nur auf die für die verschiedenen Branchen erforderlichen Funktionen Wert gelegt, sondern auch auf die technische Robustheit, die zur Unterstützung der ausgedehnten Geschäftstätigkeit des Unternehmens erforderlich ist.
Diese Entscheidung markierte den Beginn einer neuen Ära für den Holzverarbeitungsriesen. Mit SAP ERP an der Spitze war das Unternehmen in der Lage, seinen Betrieb neu zu beleben und sicherzustellen, dass es weiterhin die Qualität und den Service liefern konnte, den seine Kunden von ihm erwarteten. Jetzt, mit der Kraft der modernen Technologie, die das Unternehmen vorantreibt.
Problem
Der Kunde war mit einer Reihe von Problemen konfrontiert, die seine Aktivitäten erheblich erschwerten:
Problem Nr. 1. Ein ineffizientes Ressourcenverwaltungssystem, das nicht mit dem Wachstum des Unternehmens Schritt halten konnte.
Problem Nr. 2. Schwierigkeiten bei der Integration verschiedener Zweigstellen aufgrund der geringen Leistung des lokalen Netzwerks des Unternehmens.
Problem Nr. 3. Hohe Kosten für die Wartung der veralteten IT-Infrastruktur.
Diese Probleme behinderten die Produktivität, Effizienz und den gesamten Geschäftsbetrieb des Kunden erheblich.
Die Lösung dieser Probleme war von entscheidender Bedeutung, um das reibungslose Funktionieren des Unternehmens zu gewährleisten und seinen Kunden die bestmögliche Erfahrung zu bieten.
Lösung
Angesichts der komplexen Herausforderungen traf der Kunde die strategische Entscheidung, das ERP-System von SAP einzuführen. Der Goldstandard für große Unternehmen, die eine umfassende Kontrolle über ihre Abläufe anstreben.
Um ein Höchstmaß an Servicezuverlässigkeit und Fehlertoleranz zu gewährleisten, entschieden wir uns für den HA Proxmox VE Cluster, eine leistungsstarke Konfiguration mit drei miteinander verbundenen Servern. Dieses robuste Setup wurde sorgfältig konzipiert, um sicherzustellen, dass der Betrieb des Kunden auch unter den anspruchsvollsten Bedingungen reibungslos funktioniert.
Das SAP-ERP-System bot dem Kunden eine allumfassende Lösung zur präzisen und effizienten Verwaltung seiner Geschäfte. Dank der fortschrittlichen Funktionen und der beispiellosen Skalierbarkeit konnte der Kunde seine Prozesse straffen, die betriebliche Effizienz steigern und eine noch nie dagewesene Kontrolle über seine Kernaktivitäten erlangen.

Doch damit war die Transformation noch nicht abgeschlossen. Da der Kunde die Notwendigkeit einer nahtlosen Integration erkannte, aktualisierte er auch die Konfiguration der SAP-Buchhaltung und stellte einen direkten Austausch zwischen den beiden Systemen her. Diese Integration war ein Wendepunkt, da sie einen konsistenten Datenfluss über beide Plattformen hinweg ermöglichte, die mühsame manuelle Dateneingabe überflüssig machte und das Fehlerrisiko erheblich reduzierte.
Das Herzstück der Ausfallsicherheit dieses Systems ist der HA Proxmox VE Cluster. Durch die Verteilung der Arbeitslast auf drei Server maximiert diese Konfiguration nicht nur die Leistung, sondern bietet auch Fehlertoleranz. Selbst wenn ein Server ausfällt, übernehmen die beiden anderen nahtlos, so dass ein ununterbrochener Zugriff auf die Systeme SAP ERP und SAP Accounting gewährleistet ist. Dies war für den Kunden besonders wichtig, da das primäre Ziel darin bestand, einen zuverlässigen Zugang für alle Zweigstellen seines Unternehmens zu gewährleisten, ganz gleich, welche Herausforderungen auftauchen.
Auch die Datensicherheit hatte höchste Priorität, und der HA Proxmox VE Cluster enttäuschte nicht. Mit fortschrittlichen Verschlüsselungs- und Zugriffskontrollmaßnahmen wurden die sensiblen Daten des Kunden vor unbefugtem Zugriff geschützt. Dieses Schutzniveau gewährleistete, dass die Daten nicht nur zugänglich, sondern auch sicher waren, so dass der Kunde die Gewissheit hatte, dass seine wertvollsten Ressourcen sicher waren.
Letztendlich erfüllte diese strategische Implementierung nicht nur die unmittelbaren Bedürfnisse des Kunden, sondern schuf auch die Voraussetzungen für einen langfristigen Erfolg, indem sie eine belastbare, skalierbare und sichere Grundlage für sein künftiges Wachstum bot.

Wichtigste Implementierungsschritte:
1. Analyse der Einstellung des Kunden:
- Bestimmung der Liste der Geräte und Maschinen der Mitarbeiter, die Zugang zum Server und zur Verbindung mit dem ERP dataSAPe haben müssen.
- Bewertung des Ansatzes zur Implementierung eines neuen IT-Infrastruktursystems.
2. Vorbereitung und Modernisierung der IT-Infrastruktur:
- Wir konfigurieren einen Server mit einem Intel Xeon Silver 4210R Prozessor mit 10 Kernen und 20 Threads, 256 GB DDR4 RAM und zwei 2 TB NVMe SSDs, die in einem RAID 1 Array für Redundanz konfiguriert sind.
- Erstellung eines Servers mit der Installation des Virtualisierungssystems Proxmox VE 7.3 und drei Servern in einem Cluster, um hohe Verfügbarkeit und Skalierbarkeit zu gewährleisten.
3. Vorbereiten und Konfigurieren von virtuellen Maschinen:
- Installation und Konfiguration von virtuellen Maschinen für einen RDP-Server, MS SQL-Server für SAP-Konfigurationen, einen Software-Router und einen Mail-Server.
- Einrichten von Backup-Plänen, einschließlich dataSAPe-Backup auf INTROSERV CloudBox-Speicher zum Schutz der Daten.
4. Einrichtung von VPN-Tunneln zwischen den Niederlassungen und dem Server:
- Konfigurieren eines PFSense-Software-Routers auf einer virtuellen Maschine und Organisieren einer VPN-Verbindung zwischen den Zweigstellen und dem Server über PFSense, um einen sicheren und zuverlässigen Zugriff zu gewährleisten.
Fazit
Mit der Installation des Virtualisierungssystems Proxmox VE 7.3 auf dem Server wagte das Unternehmen einen mutigen Schritt zur Revolutionierung seiner IT-Landschaft und machte einen großen Sprung in die Zukunft. Dies war nicht nur ein Upgrade, sondern ein echter Wendepunkt. Mit Proxmox konnten sie virtuelle Maschinen (VMs) erstellen und verwalten und so die volle Leistung ihrer Hardware wie nie zuvor ausschöpfen.
Aber das war noch nicht alles. Durch die Kombination von drei Servern zu einem leistungsstarken Cluster erreichten sie etwas wirklich Bemerkenswertes: hohe Verfügbarkeit und unvergleichliche Skalierbarkeit. Wenn nun ein Server ausfiel, übernahmen die anderen nahtlos die Arbeitslast und sorgten dafür, dass der Betrieb ohne Unterbrechung weiterlief. Es ging nicht nur darum, die Lichter am Leuchten zu halten, sondern eine Festung der Zuverlässigkeit um ihre kritischen Systeme herum zu errichten.
Virtualisierung wurde zu ihrer Geheimwaffe. Durch die Konsolidierung ihrer Infrastruktur auf einem einzigen, leistungsstarken Server konnten sie den Bedarf an übermäßiger Hardware reduzieren und so wertvollen Platz und Ressourcen einsparen. Dieser Schritt war nicht nur effizient, sondern auch transformativ. Mit VMs konnten sie verschiedene Arbeitslasten mit einem einzigen Mausklick bereitstellen und skalieren, die Leistung optimieren und sicherstellen, dass jedes System mit höchster Effizienz läuft.
Die Einführung von Clustering brachte ihre Strategie auf die nächste Stufe. Es ging nicht nur darum, die Verfügbarkeit zu verbessern, sondern eine nahezu perfekte Betriebszeit zu erreichen. Wenn ein Server ausfiel, wurde er vom Cluster aufgefangen, um sicherzustellen, dass geschäftskritische Anwendungen in jedem Fall weiterliefen. Diese Redundanz wurde zu ihrer Absicherung und gab ihnen die Gewissheit, dass ihr Betrieb niemals unterbrochen werden würde.
Durch diese umfassende Modernisierung der IT-Infrastruktur wurde nicht nur die Zuverlässigkeit verbessert, sondern auch die Leistung in neue Höhen katapultiert. Die Kombination aus einem leistungsstarken Server, modernster Virtualisierungstechnologie und belastbarem Clustering ermöglichte es dem Unternehmen, auch die anspruchsvollsten Arbeitslasten mit Leichtigkeit zu bewältigen. Sie hatten eine Infrastruktur aufgebaut, die nicht nur den heutigen Herausforderungen gewachsen war, sondern sich auch mühelos auf die Herausforderungen von morgen einstellen ließ.
Und das war erst der Anfang. Mit Blick auf die Zukunft verpflichtete sich das Unternehmen, kontinuierlich in seine IT-Infrastruktur zu investieren. Indem es dem technologischen Fortschritt immer einen Schritt voraus war und unablässig Innovationen vornahm, stellte es sicher, dass seine Systeme auch in den kommenden Jahren stabil und bereit waren, das Wachstum und den Erfolg seiner Geschäftstätigkeit zu unterstützen. Die Zukunft sah nicht nur rosig aus, sie war auch unaufhaltsam!